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Google Inbox - Mail, wie es sein sollte?

Hat ja nicht mal so lange gedauert - ich hab meine Einladung zu Googles Inbox erhalten. Aktivieren muss man diese erst mal originellerweise indem die App heruntergeladen wird. Gibt's für Android und iOS. Es gibt dann zwar auch die Webanwendung, aber zur Aktivierung scheint ein Smartphone zwingend zu sein. Mal angenommen, ich bin ein Smartphone-Verweigerer? Nun gut, bin ich nicht und gehöre somit wohl zur dezidierten Zielgruppe.

Erster Eindruck: super! Ich hab mich ein wenig herumgespielt, ein paar ganze Monate als erledigt angeklickt (was älter als ein Jahr ist, ist mit "früher" betitelt, kann also nicht mehr so relevant sein) und eh ich's mich versah war ich bei Inbox Zero angekommen.

Das hatte ich für meine privaten Emails vorher nicht so recht geschafft, und hab mich dann von der Argumentation von Martin Weigert überzeugen lassen - und es gelassen. Viel hat sich jetzt eigentlich nicht geändert, die Mails sind nach wie vor nicht gelöscht, Google Inbox erleichtert es aber ungemein, Mails massenhaft ins Archiv zu schicken. Hilfreich ist dabei natürlich, dass es - wir sind schließlich bei Google - eine ausgezeichnete Suche über die jetzt nicht mehr auf den ersten Blick sichtbaren Inhalte gibt.

Interessant auch der Ansatz, dass beim Hinzufügen zwischen Mails und Erinnerungen gewählt werden kann. Insgesamt macht das Ganze den Eindruck es sei ganz darauf ausgerichtet, diverseste Sachen zu erledigen - eben auch die eigenen Mails. Und wer hat sich nicht schon mal dabei ertappt sich selbst eine Mail zu schicken, um etwas nicht zu vergessen?

Auch wenn's an ein paar Ecken noch dezent nach Beta riecht und ein paar Feinheiten noch nett wären (etwa würde ich gern meinen Gruppen auch Symbole verpassen, wieso geht das nicht) - die Inbox funktioniert schon sehr gut, tut was sie soll und scheint richtig effizient zu sein - sowohl auf dem Smartphone als auch online. Das wird vorerst die Mailoberfläche meiner Wahl.